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Nachrichten aus dem Hagener Kulturring:
13.02.2014:
25.02.2014: Lesung "Christus kam nur bis Eboli"
13.02.2014:
11.03.2014: Letzte Zuflucht Mexiko. Gilberto Bosques und das deutschsprachige Exil nach 1939
12.12.2010:
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 Die Karl-Halle-Gesellschaft

Kind der Stadt Hagen – Karl Halle

Es war einmal, da galt Hagen als kulturelle Hochburg, die Künstlern wie Christian Rohlfs, Emil Schumacher oder auch Karl Halle eine Plattform für ihr künstlerisches Schaffen gab. Nicht wenige der großen Namen sind heute in Vergessenheit geraten. ›Das muss anders werden‹, dachte sich Udo Schlaak vor rund drei Jahren, als er im Namen des Fördervereins des Ricarda-Huch-Gymnasiums ein Schulkonzert mit Kompositionen Karl Halles initiierte, um dem öffentlichen Gedächtnis auf die Sprünge zu helfen.

Was als kleines Klavierkonzert geplant war, nahm im Laufe ausgiebiger Vorbereitungen immer größere Ausmaße an. Neben dem Hagener Pianisten Jochen Kötter betrat auch das Hagener Kammerorchester die Bühne. Kulturredakteur Hubertus Heiser moderierte den musikalischen Abend, den das Publikum gebannt mitverfolgte. Allen voran Oberbürgermeister Peter Demnitz, der den Verantwortlichen des Konzertes die Gründung einer Gesellschaft vorschlug, um Karl Halle dauerhaft im Kulturleben der Stadt zu etablieren und »diesen großartigen Komponisten und Dirigenten« eine breiten Öffentlichkeit näher zu bringen. Gesagt, getan: Am 9. August 2006 versammelte sich eine Gruppe Kulturbegeisterter zur Gründung der Karl-Halle Gesellschaft.

Erste Aktivitäten der neuen KHG ließen nicht lange auf sich warten. Schon im Januar 2007 begeisterte der Hamburger Pianist Detlef Saßmannshausen in der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen mit Stücken Karl Halles. Im August 2008 wurde die vom Hagener Künstler Uwe Will geschaffene Bronzestatue am Johanniskirchplatz eingeweiht. Hier soll sich einst das Geburtshaus Karl Halles befunden haben. Zur feierlichen Enthüllung der Skulptur war der Urenkel des Musikgenies mit seiner Familie aus Südafrika angereist.

Auch für das kommende Jahr hat sich die KHG rund um Geschäftsführer Udo Voeste bereits einige Ziele gesteckt. So soll die ›eher ernste Musik‹ im Rahmen von Musik- und Info-Veranstaltungen auch Kindern und Jugendlichen näher gebracht werden. Zur Diskussion stehen außerdem die geplante Förderung von Nachwuchskünstlern sowie ein möglicher Karl Halle-Wettbewerb. Einen Termin können sich Hagener Bürgerinnen und Bürger schon jetzt im Kalender anstreichen: Am 26. April 2009 findet das 1. Karl Halle-Geburtstagskonzert in der Südwestfälischen Industrie- und Handelskammer zu Hagen statt. Dieses jährlich geplante Event soll eine feste Verankerung im Veranstaltungskalender der Stadt finden.


(Quelle: Magazin Stadtmag, Ausgabe 01/2009)